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Ring-Joint-Dichtungen

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Hochdruckdichtungen aus Deutschland -
produziert in höchster Präzision

 

In der chemischen und petrochemischen Industrie kommen Ring-Joint verstärkt zum Einsatz. Sie sind eine ganzmetallische Abdichtung und erfüllen somit die Anforderungen aller Regelwerke. Üblicherweise haben die Hersteller eine Zulassung des American-Petroleum-Instituts API. In Europa, speziell in Deutschland, wurden diese Ringe durch den amtlichen Sachverständigen, siehe Flanschberechnung nach AD 2000-Merkblatt B7, mit einer einheitlichen Dichtungsbreite von 1,6 mm kaputtgerechnet. Tatsache ist, dass sich, aufgrund der schmiegenden Dichtflächen, die Dichtbreite je nach Flächenpressung einstellt.
Anfang der achtziger Jahre hat Dipl.-Ing. Hans-Joachim Tückmantel mit seinen Ausführungen zur Optimierung von Ring-Joint-Dichtungen einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung eines Dichtsystems mit Ring-Joints geleistet. Die Formen des ovalen Ring Joints (MMD-RJ-OV) und des oktogonalen Ring-Joints (MMD-RJ-OK) unterscheiden sich wesentlich durch den Radius der schmiegenden Fläche. Ovale Ring-Joints werden bei der Montage sehr stark verformt, hier scheint der Radius zu klein. Für oktogonale Ring-Joints werden passgenaue Dichtflächen und sehr große Schraubenkräfte benötigt. Während beim ovalen Ring der Radius der halben Dichtungsbreite entspricht, ist dieser beim oktogonalen Ring-Joint unendlich groß. Die Lösung ist ein oktogonal balliger Ring-Joint (MMD-RJ-OKC), mit einer Kegelmantelfläche als Dichtfläche.

Die Ringe der Typen MMD-BX und MMD-RX sind für Flansche mit 2.000 bis 10.000 lbs. Die Flansche bei den MMD-BX-Ringen werden auf Blocklage gezogen. Ring Joints Typ MMD-RJ-IX werden in den kompakten Flanschen nach DIN EN ISO 27509 verwendet. Häufig kommen Ring-Joints mehrfach zum Einsatz. Dies ist nach der technischen Regel zur Betriebssicherheit TRBS 2141-3 Absatz.4.2.2 nicht gestattet. Einmal verwendete Dichtringe gelten als beschädigt, sie sind auszutauschen. Wer gebrauchte Ring-Joints wiederverwendet, übernimmt damit die alleinige Verantwortung.

Definiert und toleriert sind der mittlere Ringdurchmesser (P), die Ringhöhe (B für ovale und H für oktogonale Ringe) und die Ringbreite (A).
Anders ist es in der EN 12560-5, hier wird der Radius (R) genau definiert als R = A/2. Es ist unsere Empfehlung in den Bestelltexten die EN 12560-5 mit aufzunehmen, um diese Lücke zu schließen.